SEI EINFACH!
SEI EINFACH!
Hallo Ihr Lieben,
da werde ich auch mal einen Artikel von mir zum Besten geben.
Er ist im Main Central vor zwei Jahren erschienen und immer noch mein absoluter Liebling:
Zurück in die Einfachheit - SEI EINFACH
Ich muss komplett verrückt sein, ich leite eine Mutter und Kind Tour durch die Sahara! ICH! Zu Fuß oder auf dem Kamel 7 Tage mit Beduinen durch die Wüste!
In einem meiner Bücher steht verrückt sein, ist das synonym für anders….ja ich bin anders, dass weiß ich schon lange. Ich spreche kein Wort französisch und nur ein paar Brocken arabisch. Im „Alchimisten“ ist von einer „Sprache des Herzens“ die Rede, ich glaube, die kann ich ein bisschen. Diese Sprache, die hat mich auch die Wüste gelehrt, die Sprache des Herzens, vielleicht geht das damit?. Im „Der kleine Prinz“ steht die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse, es hilft mir ein wenig, mir Mut zu machen, wie recht er doch hat.
Ich versuche es, das Universum wird schon wissen, was es für mich bereithält. Ich zweifele aber doch ein wenig.
Ich sitze auf dem Kamel, meine Zweifel machen sich wieder bemerkbar und zwar inform von meinen SES 2. Zwei und Zweifel ....wie stimmig. Sie schmerzen und sagen: hallo ELKE hier ist Bedarf! Ich halte mir den Ringfinger, schon wieder 2: die 2. Tiefe.
Seit 4 Jahren mache ich regelmäßig im Jahr eine Wüstentour. Und seit 4 Jahren frage ich mich, warum ist es für mich so leicht in die Einfachheit zu gehen, aber zurück in die so genannte „Zivilisation“ ungeheuer schwer.
Da kommt mir nur Mary in den Sinn: "Es ist normal das Einfache kompliziert zu machen, das Komplizierte einfach zu machen ist die Kunst".
Ich fahre in die Wüste übergebe mich den Beduinen und lasse mich führen. Ist es eventuell das Führen lassen? Was ist es? Das Nichts? Ist das hier die 9. TIEFE? Das Nichts? Und trotzdem ist so viel da, eine ungeheuere Fülle an Liebe und Reinheit. Die Wüste dieser sterile Raum, diese unglaubliche Reinheit.
Hier sehe ich, wie ein Lächeln oder ein Lachen die Situation entspannen kann. Carina, meine Tochter, ist krank, sie erbricht und hat Heimweh, als sie unter einem Strauch liegt, gehen drei Beduinen hin und bearbeiten sie solange bis sie lacht. Unglaublich, sie lacht und sie ist gesund. Das Eis ist gebrochen. Ich sehe hautnah wie ein Lachen heilen kann. SEI das Lächeln. Ich lache unheimlich viel, alle lachen viel, wir sind Spaß!
Dort bin ich wieder ein Narr und ich habe tatsächlich Narrenfreiheit. Die Wüste hat ihre eigenen Gesetze und sie bietet einen das was man braucht. Ich darf Narr sein.
Mein Kamel macht mir unmissverständlich klar, ich harmonisiere den Betreuerstrom. Das Kamel läuft im Passgang und es werden abwechselnd meine Hüftschalen belastet und das Kreuzbein gelockert. Vielleicht laufen deshalb die meisten, es würde auf einmal zuviel bewegen. Ich bekomme meine Regel, es schmerzt unheimlich, eine Blasenentzündung kommt noch dazu. Movement, es bewegt sich was, in meiner Rührschüssel (>Hüfte – wie Anita Willoughtby es auf dem letzten 5- Tageskurs so treffend umschrieb) wird heftig der Teig geknetet. Ich gehe trotzdem auf das Kamel und es tut mir gut.
Es ist der letzte Tag und es regnet - ein Segen für die Wüstenbewohner. Mich überkommt ein unglaubliches Glücksgefühl. Ich bin eins mit den 5 Elementen. Der Wind streicht leise durchs Haar, es nieselt leicht. Ich sitze auf dem Sand am Feuer und das Holz knistert und wärmt meinen Tee. Wie kann es schöner sein. Alle 5 Elemente auf einmal vereint und ich mittendrin, ich bin glücklich.
Der Lendenwirbelkreis kommt mir in den Sinn, so muss es sein, wenn alles harmonisch ist.
Ich bin zurück und die Wüste und die Beduinen haben ein paar Frauen und Kindern und nicht zuletzt meiner Tochter und mir, dass Gefühl vermitteln können, den Zauber der Wüste zu erkennen, einfach nur SEIN. Die Sprache des Windes und des Herzens zu verstehen!
Werde ich dieses unglaubliche Gefühl, diese Unbeschwertheit, Gelassenheit und Freiheit tatsächlich in meinen Alltag integrieren können?
In dem Klingeln von Telefonen, dem Fernsehgeräuschen, den Piepsen der Gameboys meiner Kinder, kann ich auch hier eintauchen, in das SEIN?
SEI EINFACH! Ich beginne langsam zu Verstehen!
da werde ich auch mal einen Artikel von mir zum Besten geben.
Er ist im Main Central vor zwei Jahren erschienen und immer noch mein absoluter Liebling:
Zurück in die Einfachheit - SEI EINFACH
Ich muss komplett verrückt sein, ich leite eine Mutter und Kind Tour durch die Sahara! ICH! Zu Fuß oder auf dem Kamel 7 Tage mit Beduinen durch die Wüste!
In einem meiner Bücher steht verrückt sein, ist das synonym für anders….ja ich bin anders, dass weiß ich schon lange. Ich spreche kein Wort französisch und nur ein paar Brocken arabisch. Im „Alchimisten“ ist von einer „Sprache des Herzens“ die Rede, ich glaube, die kann ich ein bisschen. Diese Sprache, die hat mich auch die Wüste gelehrt, die Sprache des Herzens, vielleicht geht das damit?. Im „Der kleine Prinz“ steht die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse, es hilft mir ein wenig, mir Mut zu machen, wie recht er doch hat.
Ich versuche es, das Universum wird schon wissen, was es für mich bereithält. Ich zweifele aber doch ein wenig.
Ich sitze auf dem Kamel, meine Zweifel machen sich wieder bemerkbar und zwar inform von meinen SES 2. Zwei und Zweifel ....wie stimmig. Sie schmerzen und sagen: hallo ELKE hier ist Bedarf! Ich halte mir den Ringfinger, schon wieder 2: die 2. Tiefe.
Seit 4 Jahren mache ich regelmäßig im Jahr eine Wüstentour. Und seit 4 Jahren frage ich mich, warum ist es für mich so leicht in die Einfachheit zu gehen, aber zurück in die so genannte „Zivilisation“ ungeheuer schwer.
Da kommt mir nur Mary in den Sinn: "Es ist normal das Einfache kompliziert zu machen, das Komplizierte einfach zu machen ist die Kunst".
Ich fahre in die Wüste übergebe mich den Beduinen und lasse mich führen. Ist es eventuell das Führen lassen? Was ist es? Das Nichts? Ist das hier die 9. TIEFE? Das Nichts? Und trotzdem ist so viel da, eine ungeheuere Fülle an Liebe und Reinheit. Die Wüste dieser sterile Raum, diese unglaubliche Reinheit.
Hier sehe ich, wie ein Lächeln oder ein Lachen die Situation entspannen kann. Carina, meine Tochter, ist krank, sie erbricht und hat Heimweh, als sie unter einem Strauch liegt, gehen drei Beduinen hin und bearbeiten sie solange bis sie lacht. Unglaublich, sie lacht und sie ist gesund. Das Eis ist gebrochen. Ich sehe hautnah wie ein Lachen heilen kann. SEI das Lächeln. Ich lache unheimlich viel, alle lachen viel, wir sind Spaß!
Dort bin ich wieder ein Narr und ich habe tatsächlich Narrenfreiheit. Die Wüste hat ihre eigenen Gesetze und sie bietet einen das was man braucht. Ich darf Narr sein.
Mein Kamel macht mir unmissverständlich klar, ich harmonisiere den Betreuerstrom. Das Kamel läuft im Passgang und es werden abwechselnd meine Hüftschalen belastet und das Kreuzbein gelockert. Vielleicht laufen deshalb die meisten, es würde auf einmal zuviel bewegen. Ich bekomme meine Regel, es schmerzt unheimlich, eine Blasenentzündung kommt noch dazu. Movement, es bewegt sich was, in meiner Rührschüssel (>Hüfte – wie Anita Willoughtby es auf dem letzten 5- Tageskurs so treffend umschrieb) wird heftig der Teig geknetet. Ich gehe trotzdem auf das Kamel und es tut mir gut.
Es ist der letzte Tag und es regnet - ein Segen für die Wüstenbewohner. Mich überkommt ein unglaubliches Glücksgefühl. Ich bin eins mit den 5 Elementen. Der Wind streicht leise durchs Haar, es nieselt leicht. Ich sitze auf dem Sand am Feuer und das Holz knistert und wärmt meinen Tee. Wie kann es schöner sein. Alle 5 Elemente auf einmal vereint und ich mittendrin, ich bin glücklich.
Der Lendenwirbelkreis kommt mir in den Sinn, so muss es sein, wenn alles harmonisch ist.
Ich bin zurück und die Wüste und die Beduinen haben ein paar Frauen und Kindern und nicht zuletzt meiner Tochter und mir, dass Gefühl vermitteln können, den Zauber der Wüste zu erkennen, einfach nur SEIN. Die Sprache des Windes und des Herzens zu verstehen!
Werde ich dieses unglaubliche Gefühl, diese Unbeschwertheit, Gelassenheit und Freiheit tatsächlich in meinen Alltag integrieren können?
In dem Klingeln von Telefonen, dem Fernsehgeräuschen, den Piepsen der Gameboys meiner Kinder, kann ich auch hier eintauchen, in das SEIN?
SEI EINFACH! Ich beginne langsam zu Verstehen!
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
"Jin Shin Jyutsu mit Humor"
t.me/JSJ26
(Telegram)
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
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He Neppi,
sie schreibt "einen Artikel von mir" Und das ist der Artikel, der mir als erster aufgefallen ist als ich nachsah wer unter "EKG" steckt.
Alois
sie schreibt "einen Artikel von mir" Und das ist der Artikel, der mir als erster aufgefallen ist als ich nachsah wer unter "EKG" steckt.
Alois
Zuletzt geändert von loisl am 21. Januar 2009, 10:20, insgesamt 1-mal geändert.
Ein allgemeines Coming-Out findet wohl zur Zeit statt. Soeben wurde wieder ein Lichtlein unter dem Scheffel hervorgeholt
Danke Dir, liebe Elke, für die Veröffentlichung Deines Artikels hier bei/für uns im Forum, für diejenigen, die die Fachzeitschrift nicht abonniert haben bzw. lesen! Ein wunderbarer Erlebnis- und Erkenntnisbericht!
Gefällt Euch dieses vielleicht auch (Wüstenfotos inkl. eines Gedichtes von Hermann Hesse)? -->
http://www.see-leben.de/2008/03/28/was- ... schrieben/
Liebe Grüße
Rose
Danke Dir, liebe Elke, für die Veröffentlichung Deines Artikels hier bei/für uns im Forum, für diejenigen, die die Fachzeitschrift nicht abonniert haben bzw. lesen! Ein wunderbarer Erlebnis- und Erkenntnisbericht!
Gefällt Euch dieses vielleicht auch (Wüstenfotos inkl. eines Gedichtes von Hermann Hesse)? -->
http://www.see-leben.de/2008/03/28/was- ... schrieben/
Liebe Grüße
Rose
Ja ein Coming Out...sozusagen *schmunzel*.
Wie gesagt mein absoluter Lieblingstext.
Da ich dem herrlichen Gefühl und dem Ein-s-ein mit mir sehr hinterher-trauer-e, in der Wüste kann ich wirklich ICH SEIN, ströme ich mich weiter, damit mir das auch hier im fränkischen Bayern ge-ling-t.
Die Wüstenlady
Wie gesagt mein absoluter Lieblingstext.
Da ich dem herrlichen Gefühl und dem Ein-s-ein mit mir sehr hinterher-trauer-e, in der Wüste kann ich wirklich ICH SEIN, ströme ich mich weiter, damit mir das auch hier im fränkischen Bayern ge-ling-t.
Die Wüstenlady
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
"Jin Shin Jyutsu mit Humor"
t.me/JSJ26
(Telegram)
Indem die Menschen
Die Einfachheit ertragen,
Sich durch bloßes Fingerhalten
Zu harmonisieren
Und zu Heilen.“
Jiro Murai
"Jin Shin Jyutsu mit Humor"
t.me/JSJ26
(Telegram)
Hallo Rose,
liebe Grüße
Alois
wieso Coming out? wir, Elke und ich und viele andere, haben nie ein Geheimnis um unsere Identität gemacht. Mit dem Namen und dem Wohnort findest du im Internet unsere Adressen und mehr.Rose hat geschrieben:Ein allgemeines Coming-Out findet wohl zur Zeit statt. Soeben wurde wieder ein Lichtlein unter dem Scheffel hervorgeholt![]()
liebe Grüße
Alois
- Panthera
- Mega Profi Member

- Beiträge: 1766
- Registriert: 5. Juli 2008, 21:28
- Wohnort: Regensburg
- Kontaktdaten:
Liebe Wüstenfrau
,
habe mir Deinen Text gerade nochmal durchgelesen und Deine Sehnsucht einfach zu sein, einfach zu sein.
Ich erinnere mich an meinen schönsten Urlaub auf Kreta ... in einem 200 Seelen Dorf und als ich nach Hause zurückkehrte und an mich halten musste, um zu begreifen, was die Grünen und Roten Männchen auf diesen Stahlstangen von mir wollten, als ich bei jedem Telefonklingeln hochschrak ....
es war entsetzlich.
Auf der Rückreise von Kreta weinte ich stundenlang im Bus und im Flugzeug (und das, wo ich damals eine sehr strenge Person war und mich in der Öffentlichkeit ganz sicher nicht "gehen" liess) ... so hatte mich die Einfachheit berührt
Wie schön, dass Dein Herz Dich in die Wüste geführt hat und Du dort das Wissen ums All-Eins-Sein jedes Jahr wiedererfahren darfst.
Danke für diese Erfahrung/ den Text der unbeschwerten (nicht beschwerten) Närrin!
Wolfsfrau
habe mir Deinen Text gerade nochmal durchgelesen und Deine Sehnsucht einfach zu sein, einfach zu sein.
Ich erinnere mich an meinen schönsten Urlaub auf Kreta ... in einem 200 Seelen Dorf und als ich nach Hause zurückkehrte und an mich halten musste, um zu begreifen, was die Grünen und Roten Männchen auf diesen Stahlstangen von mir wollten, als ich bei jedem Telefonklingeln hochschrak ....
es war entsetzlich.
Auf der Rückreise von Kreta weinte ich stundenlang im Bus und im Flugzeug (und das, wo ich damals eine sehr strenge Person war und mich in der Öffentlichkeit ganz sicher nicht "gehen" liess) ... so hatte mich die Einfachheit berührt
Wie schön, dass Dein Herz Dich in die Wüste geführt hat und Du dort das Wissen ums All-Eins-Sein jedes Jahr wiedererfahren darfst.
Danke für diese Erfahrung/ den Text der unbeschwerten (nicht beschwerten) Närrin!
Wolfsfrau
Ja Wölfin - genau so schön ......
Wenn du magst, schreib doch mal (gern auch als Pn), wo du da genau warst. Ich mag schon immer mal gern nach Kreta reisen.
Danke dir
Elke
Wenn du magst, schreib doch mal (gern auch als Pn), wo du da genau warst. Ich mag schon immer mal gern nach Kreta reisen.
Danke dir
Elke
„Es wird eine Zeit kommen,
Indem die Menschen
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Und zu Heilen.“
Jiro Murai
"Jin Shin Jyutsu mit Humor"
t.me/JSJ26
(Telegram)
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- Panthera
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- Beiträge: 1766
- Registriert: 5. Juli 2008, 21:28
- Wohnort: Regensburg
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Liebe Elke,
anscheinend ist Lentas ... auch 20 Jahre nachdem ich es verlassen habe, immer noch einigermassen unberührt .... hier ein Ausschnitt, den ich gerade fand:
Wir warfen unsere Rucksäcke beiseite und tranken in der Bar erstmal einen Ouzo und die Leute beguckten uns Neuankömmlinge natürlich, doch es war ganz anders als sonst. Es war, als wollten sie sagen, da seid ihr ja endlich, nun sind wir komplett.
Und dieses Gefühl hielt die ganzen 2 Wochen meines Urlaubs an und wurde immer wieder aufgefrischt. Ich konnte einfach ich selbst sein. Hier bin ich meiner Seele begegnet. Bei der Abreise war mir nicht nur klar, daß ich wiederkomme, ich wußte auch, 1 Woche länger dort und ich wäre nicht mehr heim gefahren. Es war einfach wie heimkommen.
Ich weiss noch, dass ich damals - ich war ein sehr ängstlicher und scheuer Mensch, das Gefühl hatte, hier bin ich absolut sicher .... ich ging auch nachts vollkommen sicher herum dort ... und als wir eine Woche woanders meinten sein zu müssen und nach dieser Woche zurückkehrten schloss uns die gemütliche Tavernenwirtin in ihre Arme mit den Worten : "Du zurück Lentas .... " ... schnüff ... ja, dorthin möchte ich mal zurückkehren.
Hier noch ein link ...
http://www.kreta-treff.de/lentas/artike ... -jahr-2007
Wolfsfrau
anscheinend ist Lentas ... auch 20 Jahre nachdem ich es verlassen habe, immer noch einigermassen unberührt .... hier ein Ausschnitt, den ich gerade fand:
Wir warfen unsere Rucksäcke beiseite und tranken in der Bar erstmal einen Ouzo und die Leute beguckten uns Neuankömmlinge natürlich, doch es war ganz anders als sonst. Es war, als wollten sie sagen, da seid ihr ja endlich, nun sind wir komplett.
Und dieses Gefühl hielt die ganzen 2 Wochen meines Urlaubs an und wurde immer wieder aufgefrischt. Ich konnte einfach ich selbst sein. Hier bin ich meiner Seele begegnet. Bei der Abreise war mir nicht nur klar, daß ich wiederkomme, ich wußte auch, 1 Woche länger dort und ich wäre nicht mehr heim gefahren. Es war einfach wie heimkommen.
Ich weiss noch, dass ich damals - ich war ein sehr ängstlicher und scheuer Mensch, das Gefühl hatte, hier bin ich absolut sicher .... ich ging auch nachts vollkommen sicher herum dort ... und als wir eine Woche woanders meinten sein zu müssen und nach dieser Woche zurückkehrten schloss uns die gemütliche Tavernenwirtin in ihre Arme mit den Worten : "Du zurück Lentas .... " ... schnüff ... ja, dorthin möchte ich mal zurückkehren.
Hier noch ein link ...
http://www.kreta-treff.de/lentas/artike ... -jahr-2007
Wolfsfrau
- Somorai
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- Registriert: 16. Oktober 2008, 15:48
- Wohnort: Stuttgart
- Kontaktdaten:
Hallo Elke,
endlich habe ich Zeit gefunden, mich an deinem wunderbaren Wüstenbericht nochmal zu erfreuen. Woanders schreibst du, dass man manchmal nichts kommentieren kann, weil man zu berührt ist. So ging es mir damals, als ich deinen Bericht im MainCentral las und so geht es mir heute.
Ich kann dich soooooo gut verstehen. So erging es mir, als ich im Jahre 1994 meinen Sohn, der bei meiner Freundin in Südafrika (mit 10 Jahren) lebte, besucht habe. Ich kam zurück und habe 6 Wochen geheult, weil ich von dort weg musste. Mein Sohn kam auch von dort zurück mit 13 Jahren. Diese Zeit hat ihn im positiven Sinn geprägt. Ich glaube, das gehört zu den wichtigsten Erfahrungen seines Lebens.
Das Gefühl für mich, als ich in den Sternenhimmel sah und den Vollmond, der zum Greifen nah erschien, ist einfach unbeschreiblich. Wir waren von Capetown zu den Cangoocaves gefahren. Es ist eine einsame gerade Straße mitten durch eine wüstenartige Steppe. Rote Erde, Trockenheit, Einsamkeit. Man sieht oft stundenlang kein Auto. Wir haben mitten in diesem Gebiet Halt gemacht und sind einfach nur da gelegen und haben in den Himmel gesehen. Es waren nur ein paar Stunden voller Ruhe und - fast kann ich sagen - Andacht. Glücklicherweise hat meine Seele diese Bilder gespeichert und ich kann sie jederzeit wieder aufleben lassen.
Elke, ich empfinde einen großen Respekt vor dir und deinen Erfahrungen. Danke, dass du uns alle daran teilhaben ließest.
Somorai
endlich habe ich Zeit gefunden, mich an deinem wunderbaren Wüstenbericht nochmal zu erfreuen. Woanders schreibst du, dass man manchmal nichts kommentieren kann, weil man zu berührt ist. So ging es mir damals, als ich deinen Bericht im MainCentral las und so geht es mir heute.
Ich kann dich soooooo gut verstehen. So erging es mir, als ich im Jahre 1994 meinen Sohn, der bei meiner Freundin in Südafrika (mit 10 Jahren) lebte, besucht habe. Ich kam zurück und habe 6 Wochen geheult, weil ich von dort weg musste. Mein Sohn kam auch von dort zurück mit 13 Jahren. Diese Zeit hat ihn im positiven Sinn geprägt. Ich glaube, das gehört zu den wichtigsten Erfahrungen seines Lebens.
Das Gefühl für mich, als ich in den Sternenhimmel sah und den Vollmond, der zum Greifen nah erschien, ist einfach unbeschreiblich. Wir waren von Capetown zu den Cangoocaves gefahren. Es ist eine einsame gerade Straße mitten durch eine wüstenartige Steppe. Rote Erde, Trockenheit, Einsamkeit. Man sieht oft stundenlang kein Auto. Wir haben mitten in diesem Gebiet Halt gemacht und sind einfach nur da gelegen und haben in den Himmel gesehen. Es waren nur ein paar Stunden voller Ruhe und - fast kann ich sagen - Andacht. Glücklicherweise hat meine Seele diese Bilder gespeichert und ich kann sie jederzeit wieder aufleben lassen.
Elke, ich empfinde einen großen Respekt vor dir und deinen Erfahrungen. Danke, dass du uns alle daran teilhaben ließest.
Somorai
Ich bin meines Glückes Schmid:
Und dafür stehe ich jeden Tag am Amboß und bearbeite meine Gedanken (Somorai)
Und dafür stehe ich jeden Tag am Amboß und bearbeite meine Gedanken (Somorai)


