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Re: Beinamputation

Verfasst: 20. Dezember 2010, 00:14
von gekala
Hallo ihr Lieben ,Dank noch einmal an alle die mich so liebevoll unterstützen!

Erst heute morgen durfte ich mal wieder erfahren welch wundervoller Helfer doch unsere Natur ist.
Ich machte einen ausgiebigen Spaziergang mit unserem Ikko im Tiefschnee.
Hatte ich ein wenig aus Zeitgründen vernachlassigt,bis ich heute in der Früh eine Sendung im Fernseh sah .
Wieder sind es die Wölfe die mich begleiten die mir Zeigen was gut für mich ist.
Raus in die Natur und das ausgiebig genau das scheint meine traurige Seele zu heilen.
Ich nehme mir wieder diese Zeit egal was kommt.
Danke an alle
Gekala

Re: Beinamputation

Verfasst: 24. Dezember 2010, 21:46
von frommehelene0
Liebe Gekala,
von uns beneidet Dich keiner, dass Du so eine Entscheidung für Deine Mutter treffen musstest.
Meine Bewunderung gilt Euch Beiden.
Du hast das Beste für Deine Mutter entschieden, was in dieser Situation möglich war und man sieht es ja jetzt, deine Mutter w i l l leben.Meine Hochachtung, dass sie jetzt schon allein zur Tolette geht. Ihr werdet bestimmt noch viele schöne Stunden zusammen haben und Gekala, Dir sei gesagt. man ist nicht immer unten und... man geht aus jeder Niederlage gestärkt hervor..
Liebe Grüße von der frommen Helene

Re: Beinamputation

Verfasst: 4. Januar 2011, 10:47
von gekala
Hallo ihr lieben,lachen hab ich nicht verlernt!

Zwar arbeitet es zur Zeit in mir und es geht mal rauf mal runter,jedoch ich bin sicher das sich das wieder ändern wird.
Zur Zeit schlafe ich Nachts nicht ,weil mir tausend sachen durch den Kopf gehen
und ich mich selber unter Druck setze welcher sich auch Körperlich aüßert.
Ich bin sicher das sich das ändert sobald ich die für mich richtige Entscheidung getroffen hab.
Sprich Mutter ins Pflegeheim oder Zuhause?
Sprich trennung vom Mann oder bleiben ?
Es wird noch eine ganze weile in Anspruch nehmen.
Ich ströme mich täglich und ich wüßte nicht wo ich wäre wenn ich das nicht täte.
Eines hab ich schon herausgefunden ,sobald ich in meinem Leben einschränkungen erfahre und einen großteil meiner Freiheit aufgeben
oder besser gesagt in Gefahr sehe dann geht es mir richtig schlecht.
Ich weiß Leben kann man nicht planen man sollte es annehmen wie es ist!
Zugegeben und genau das fällt mir im Moment sehr schwer.
Möchte in die Mongolei ,nach Neuseeland und all das sehe ich im Moment gefährdet durch die äußeren Umstände die mich immer wieder zwingen
einen Schritt zurück zu gehen.
Ja so sieht es momentan bei und in mir aus.
Ich brauche Freiheit weite und suche manchmal auch ganz bewußt die Einsamkeit um wieder bei mir anzukommen.
Die Welt ist so laut und so schnell geworden und das macht mich ganz Krank.

Trotz alledem ist das Lachen noch nicht aus meinem Gesicht.
Am Sonntag war ich zu einem Hang Konzert.Ich habe es genossen.
Mir vielen dazu spontan Geschichten ein für Kinder um ihnen das Thema Klang näher zu bringen und das zauberte ein inneres lächeln.
LG. Gekala

Re: Beinamputation

Verfasst: 4. Januar 2011, 11:10
von Momabo
gekala hat geschrieben: Es wird noch eine ganze weile in Anspruch nehmen.

Eines hab ich schon herausgefunden ,sobald ich in meinem Leben einschränkungen erfahre und einen großteil meiner Freiheit aufgeben
oder besser gesagt in Gefahr sehe dann geht es mir richtig schlecht.
Ich weiß Leben kann man nicht planen man sollte es annehmen wie es ist!
Liebe gekala,
wenn du denkst, dass es noch eine ganze Weile Zeit braucht, dann wird es so sein, aber manchmal geht es auch ziemlich schnell, je nachdem was man für Entscheidungen trifft.

Es ist doch schön, wenn du weißt, was dich einschränkt, dann kannst du gezielt dagegen vorgehen, oder eben auch nicht, aber das ist dann deine Entscheidung.

Und leben kannst du schon planen, du hast Schöpferkraft, stelle es dir bildlich vor,wie du es haben willst, dann werden Türen aufgehen :D
vielleicht sind die Einschränkungen von außen da, um dich stärker zu machen? Denn alles was du selbst willst, mußt du manchmal gegen andere durchsetzen, das stärkt dich im innern... Aber es ist oft schwierig, nur auf sein Herz zu hören und nicht auf den Verstand, der immer wieder Gegenargumente bringt...

lg Mona

Re: Beinamputation

Verfasst: 4. Januar 2011, 15:22
von Kampfkarpfen
Liebe Gekala,

da hast du wirklich keine leichten Entscheidungen vor dir.

Jemand, ich glaube sogar hier im Forum hat den schönen Spruch:

Habe Respekt vor Menschen die einen Schritt zurück gehen,
es könnte sein das sie Anlauf nehmen.

Vielleicht nimmst du ja auch Anlauf.

Re: Beinamputation

Verfasst: 4. Januar 2011, 21:44
von frieda
Liebe Gekala,

konnte mich bis jetzt nicht melden habe aber alles gelesen.
Ich lebe zur Zeit selbst in einer großen Umbruchstimmung darum fällt es mir schwer ausführlich zu schreiben.

Du wirst für Dich die richtige Entscheidung treffen und ich wünsche Dir ganz viel Kraft dazu.

Ganz liebe Grüße Frieda

Re: Beinamputation

Verfasst: 4. Januar 2011, 21:55
von optimistin
Liebe Gekala,
Du hast eine sehr schwere Last auf Deinen Schultern zu tragen.
Ich denke sehr viel an Dich, siehe PN.
Ich umarme Dich und schicke Dir viel Kraft. : 26
Herzliche Grüße von Opti

Re: Beinamputation

Verfasst: 5. Januar 2011, 10:55
von Klee
Grüß dich Gekala,

so wie ich dich kenne, bist du eine sehr starke Persönlichkeit.

Starke Persönlichkeiten können für ihre Umwelt auch ne Last sein - so wie deine Umwelt für dich grad ne Last ist.
Denn sie dirigieren alles und wollen das auch tun. Sie meinen, ohne sie geht es nicht. Fällst du selbst mal aus, wirst du sehr schnell merken, daß es geht - meist sogar besser als vorher.
Denn das was anderen nicht zugetraut wird, können die auf einmal sehr wohl alles erledigen.

Was ich dir empfehle, ist bewußt dich mal zurückzuziehen - in dich selbst um zur Ruhe zu kommen.
Mit deiner Ausstrahlung zu spielen - sie zurückzunehmen und dann wieder auszudehnen, wenn es Sinn macht!

Alles Gute
Klee

Re: Beinamputation

Verfasst: 13. Januar 2011, 20:30
von gekala
Liebe Klee,hab lange über Deine Worte nachgedacht und bin zu dem Schluß gekommen das Du da nicht so ganz unrecht hast.
Es ist für das Umfeld nicht immer leicht,darum versuche ich oft mich zurück zu nehmen.
Ich war nicht immer so stark ganz im Gegenteil eher schwach.
Die Umstände zwangen mich dazu an mir zu arbeiten und aus jeder Krise oder mit jeder Krise stärker zu werden sonst wäre ich zerbrochen.
Jedoch ab und zu bin ich auch gerne mal schwach und lasse andere machen.
Meine Ma findet das garnicht gut !
Sie wird agressiv sobald ich mal ein paar Tage nicht präsent bin so wie jetzt.
Sie hat meinen Sohn heute nur angepampt.
Juckt mich erstaunlicherweise garnicht.
Ich hab eine Entscheidung für sie und für mich getroffen die ihr zunächst einmal nicht gefallen wird dennoch werde ich dabei bleiben ,denn ich möchte nicht das wir uns eines Tages anfangen zu hassen.
Ja und da ist sie wieder meine Stärke aber in diesem Fall ist sie erforderlich
um zu überleben.
Für meinen Mann ist diese Stärke nicht einfach ,er muß erst lernen damit umzugehen .
Schwer wenn Frau sich weiterentwickelt aber ich bin guten Mutes das wir das hinbekommen.
Danke Dir für Deine Worte sie haben mich zum Nachdenken und zur Selbstreflektion gebracht.

LG. Gekala : 26 : 26 : 26 : 26 : 26 : 26