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Re: Leben und Sterben?

Verfasst: 6. November 2012, 22:04
von AnnSophie
Schön, dass ich es kapiert habe, wie schaff ich es aber nun das ganze zu erden / zu leben?

Will sagen, dass das bei mir 38-Jahre lang geübte Überlebens-Muster (und zuvor schon bei Mutter und Großmutter geübte Verhalten) der Fleißigen, des Arbeitstiers, der Super-Woman, des nützlichen Idioten (oder wie auch immer ich's benenne) geht/stirbt und dass ich lebe und mein inneres Kind aufatmen kann und spürt, dass ich wirklich auch auf dem "rechten Weg" bin.

Schon das zu schreiben hilft - freu mich auf Eure Anregungen... einfach mal wieder sammeln und sich beschenken lassen. :D

Mein Kind singt:
Abend ward, bald kommt die Nacht,
schlafen geht die Welt;
...weiß ich, daß auf gute Nacht
guter Morgen kommt.
AnnSophie

Re: Leben und Sterben?

Verfasst: 7. November 2012, 06:04
von sanara
Liebe AnnSophie,

da hast wieder eine interessante Frage gestellt ;-)
In der Theorie scheint es alles immer sehr einfach und logisch, doch wie setzen wir um? Frage ich mich gerade auch täglich...

Strömtechnisch hänge ich gerade sehr an der 26 (meine "Fehler", mein inneres Kind, alles was mir gelingt in den Arm nehmen, verzeihen und loben).
Die 9 auch (der Entwicklung ihren Lauf lassen, auf die Erde bringen) und der :mittelfinger: sind wieder in meinem Tagesprogramm. Am meisten spüre ich die 26. Sofort komme ich zur Ruhe...

Das Thema Leben und Umsetzen als Herausforderung sehen, nicht als Pflicht und "Muss" nehmen, das Thema Leben an sich neu entdecken, was bedeutet das für MICH? Nicht für andere sondern für MICH? Nicht nur atmen und funktionieren und theoretisieren... Fühlen, annehmen, lassen, anlehnen, geben und nehmen, lieben, lachen, spielen, malen, tanzen (für mich Mega-Herausforderung), alles was mit BEWEGUNG( 1er;)) zu tun hat ist LEBEN....

Alles Liebe
sanara

Re: Leben und Sterben?

Verfasst: 7. November 2012, 08:34
von sanara
...gerade wollte ich zum Thema Erden eine Karte ziehen, einfach soll fiel dann eine mit Schwung aus dem Spiel heraus und verblüffte mich wieder einmal.

Wer mag:

2. Erdenstern Sonterra:

Die Verbindung zur Erde verbindet Dich automatisch mit Deinem Selbst.
Verbinden wir uns mit dem Erdmittelpunkt sind wir sogleich mit der kosmischen Kraft der Sonne und dem gesamten Universum verbunden...Die Erde versorgt uns mit allem, was wir zum Leben brauchen usw....


Wer in sich gehen und innere Bilder erzeugen kann, erhält hier ein wunderschönes, Kraftspendendes Bild.

Sehr wichtig, immer BEIDE Beine auf den Boden stellen, übereinanderschlagen blockiert.
Versuchen, in die Fussohlen zu atmen...
hinspüren...
den eigenen Rhytmus beim Atmen finden, ihn dann ganz von selbst fliessen lassen...
den Kontakt zum Boden wahrnehmen...
ein Bild (inneres) entstehen lassen, was unter dem Boden liegt....
tiefer in den Boden blicken....
den Erdkern im Erdmittelpunkt wahrnehmen....
ist er warm, oder kalt, hell oder dunkel....
danach zulassen, dass Wurzeln aus beiden Fussohlen zu diesem Punkt hin wachsen wollen...(da braucht es manchmal ein paar Versuche...)
der Rest geht von ganz allein, das ist einfach nur ein schönes Gefühl der Verbundenheit.

In Deiner Vorstellung kannst Du dieses Gefühl überallhin mitnehmen, indem Du ganz bewusst, beide Füsse auf den Boden stellst, egal wo Du bist, wird es wieder da sein...

Viel Freude dabei!

Mit viel Ruhe, Einlassen und Loslassen und Geduld kann das jeder.

Somit Premiere, meine erste selbst erstellte Meditation, just for you all, AnnSopie, was hast Du denn da aus mir rausgeholt???

Ich schick es jetzt einfach ab...

bis bald

sanara

Re: Leben und Sterben?

Verfasst: 7. November 2012, 13:38
von ate2011
AnnSophie hat geschrieben:Schön, dass ich es kapiert habe, wie schaff ich es aber nun das ganze zu erden / zu leben?
Für mich gehört das erden dazu, bevor ich in den Tag starte ... in ähnlicher
Form, wie es Sanara bereits beschrieb.
Dann ist mir ganz wichtig, im Moment, im Jetzt zu leben, d.h. auch, mich
nicht mit altem zu belasten und nicht um evtl. neue Probleme zu sorgen.
Damit bekommt man den Kopf frei für das Wichtigste, eben um zu leben und
dieses zu genießen (auch was ich oftmals als "negativ" empfand, stellte sich
im nachhinein als etwas "nützliches" in meinem Leben heraus).

Danke für das Thema, ich lese eifrig mit, aber Sanara hat schon immer ge-
schrieben, was ich empfinde (danke).

Übrigens habe ich zum Thema 2 zutreffende Bücher von Otmar Jenner gelesen,
die Reihenfolge macht mich jetzt schmunzelnd, zuerst las ich das Buch des
Übergangs und momentan das Buch der Ankunft ... http://www.otmarjenner.de/4.html

Gruß ate

Re: Leben und Sterben?

Verfasst: 14. November 2012, 14:27
von ate2011
ARD Themenwoche vom 17. bis 23. November 2012: Leben mit dem Tod

Passend zum Thema hier ein Tipp ...
http://web.ard.de/themenwoche_2012/

Werde mir auf alle Fälle manches anschauen, wenn nicht zum Zeitpunkt
des sendens, dann vllt. in der Mediathek.

Re: Leben und Sterben?

Verfasst: 15. November 2012, 07:27
von AnnSophie
Liebe Ate, liebe Sanara,

vielen herzlichen Dank.
Ich versuch möglichst oft im hier und im jetzt zu sein. Sei es bei der Haus-(arbeit), Spazierengehen oder wo auch immer. Eine Frage des wie, alles kann durch die entsprechende Einstellung zur Meditation werden.

"Die Grenze sind wir selbst!" Dieser Satz hat mir vor ein paar Jahren geholfen mich mit der Erde und in der Folge auch mit mir zu verbinden. Der Satz galt für mich auch, Unliebsames abzulehnen und nicht als "Segen in Verkleidung", die sie in Wahrheit sind zu erkennen

Bin gerade gegen Ende einer größeren Geburt meinerselbst- mehr dazu ein anderesmal, das ganze muss sich noch setzen.

Erschöpfend -Schöpfend.

Danke für den Austausch, AnnSophie.