Strömen oder nicht strömen, das ist hier die Frage...
Verfasst: 7. November 2009, 02:16
Ein Kollege und Freund von mir hatte vor ca. 2 Monaten einen schweren Schlaganfall. Da er etwa 5 Std. entfernt im Spital lag, kam ich nicht dazu, ihn zu besuchen, um, falls erwünscht, ihn zu strömen.
Jetzt, wo er wieder zuhause ist, habe ich ihn besucht, und ihm den folgenden Vorschlag gemacht: Ich und ein zweiter Praktiker strömen ihn je einmal die Woche für drei Wochen, zusätzlich täglicher Selbsthilfe und strömen von seiner Gattin (zb. Finger-Zehen-Strom). Da er noch nie von JSJ gehört hatte, bat ich ihm an, pro Besuch uns Praktiker symbolisch mit 2 Lottoscheinen ($2) zu bezahlen, und nach den 3 Wochen könnten wir ja dann über zukünftige Bezahlung reden - falls er weiterhin geströmt werden möchte.
Zu meiner Überraschung war es ihm unangenehm, das Angebot so anzunehmen. Mit mir sei's ok, da wir quasi befreundet sind, aber das mit dem zweiten "Volontär" konnten sie so nicht annehmen. Kann ich eigentlich auch verstehen, war aber dennoch enttäuscht, denn 1x pro Woche von mir strömen (mehr schaffe ich leider nicht) scheint doch sehr wenig, zumal er seinen linken Arm überhaupt nicht, und sein linkes Bein nur schlecht gebrauchen kann, und der Anfall ja nun schon eine Weile zurückliegt - da wäre doch der Idealfall sicherlich tägliches Strömen!
Der langen Rede kurzer Sinn: Ich weiss, dass ich kein Happy End "erströmen" kann, dennoch: Das Dilemma, das sich ergibt, wenn man solche ernsteren Erkrankungen miteinbezieht, wo man idealerweise häufig strömen würde, ist ein wenig entmutigend: JSJ nur für Wohlhabende?!
Das macht doch keinen Sinn...
1) Was macht ihr in solchen Fällen?
2) Wie geht ihr um mit Verwandten, Freunden, oder Bekannten, denen JSJ helfen würde, und man/frau einfach helfen möchte?
3) Und was ist ganz allgemein mit Leuten, die sich JSJ gar nicht oder nur schlecht leisten können?
(Noch ein wenig Hintergrund: Ich bin auch Masseur, habe momentan keine JSJ Klienten, möchte aber gerne welche.
)
Liebe Grüsse aus Brooklyn!
Jetzt, wo er wieder zuhause ist, habe ich ihn besucht, und ihm den folgenden Vorschlag gemacht: Ich und ein zweiter Praktiker strömen ihn je einmal die Woche für drei Wochen, zusätzlich täglicher Selbsthilfe und strömen von seiner Gattin (zb. Finger-Zehen-Strom). Da er noch nie von JSJ gehört hatte, bat ich ihm an, pro Besuch uns Praktiker symbolisch mit 2 Lottoscheinen ($2) zu bezahlen, und nach den 3 Wochen könnten wir ja dann über zukünftige Bezahlung reden - falls er weiterhin geströmt werden möchte.
Zu meiner Überraschung war es ihm unangenehm, das Angebot so anzunehmen. Mit mir sei's ok, da wir quasi befreundet sind, aber das mit dem zweiten "Volontär" konnten sie so nicht annehmen. Kann ich eigentlich auch verstehen, war aber dennoch enttäuscht, denn 1x pro Woche von mir strömen (mehr schaffe ich leider nicht) scheint doch sehr wenig, zumal er seinen linken Arm überhaupt nicht, und sein linkes Bein nur schlecht gebrauchen kann, und der Anfall ja nun schon eine Weile zurückliegt - da wäre doch der Idealfall sicherlich tägliches Strömen!
Der langen Rede kurzer Sinn: Ich weiss, dass ich kein Happy End "erströmen" kann, dennoch: Das Dilemma, das sich ergibt, wenn man solche ernsteren Erkrankungen miteinbezieht, wo man idealerweise häufig strömen würde, ist ein wenig entmutigend: JSJ nur für Wohlhabende?!
Das macht doch keinen Sinn...
1) Was macht ihr in solchen Fällen?
2) Wie geht ihr um mit Verwandten, Freunden, oder Bekannten, denen JSJ helfen würde, und man/frau einfach helfen möchte?
3) Und was ist ganz allgemein mit Leuten, die sich JSJ gar nicht oder nur schlecht leisten können?
(Noch ein wenig Hintergrund: Ich bin auch Masseur, habe momentan keine JSJ Klienten, möchte aber gerne welche.
Liebe Grüsse aus Brooklyn!