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Lendenwirbelkreis

Verfasst: 21. August 2011, 21:07
von Andrea
Hallo Varina ...

ich habe mal aus einem anderen Thread einen Texteil von Dir rüber genommen, weil ich nicht zu weit vom eigentlichen Thema abweichen wollte - also gibt es jetzt hier einen eigenen Thread zu diesem Thema. :)

Ursprungsfrage war, welchen Strömtipp gebe ich bei einer Bakerzyste. Ein Hinweis (aus dem Buch von Friedl Weber) auf den Blasenstrom (4. Tiefe) kam und Du hattest auf die 2. Tiefe hingewiesen und als Erklärung folgendes geschrieben:

"Ich rede vom sog. Lendenwirbelkreis, da disharmonisiert die 2. Tiefe die 4. Tiefe"

Ich möchte hier mal kurz nachhaken, weil mir das nicht ganz schlüssig ist ... nach dem, was ich aus dem LWK lese und wie ich einen Artikel im MC #23 sowie meine Auszeichnungen verstehe, harmonisiert die 2. Tiefe die 4. Tiefe und die 4. Tiefe disharmonisiert die 2. Dishamonisierer ("linkes Bein") der 4. Tiefe ist die 3. Tiefe ... wäre dann hier nicht eher die 3. Tiefe angesagt, wenn es sich um ein chronisches Projetk handelt?

Ich hatte mir bei W. Riegger-Krause auch notiert, dass man den LWK bei chronischen Projekten anwendet oder wenn andere Ströme "keine" Wirkung zeigen - und dann hilft uns der LWK, die Ursache zu finden.
Ian Harris schreibt im MC#23: "Wenn das Projekt etwas reflektiert, was jetzt gerade los ist, dann kann ein Lungenstrom (Anm.: im Artikel geht um ein Atemprojekt) genügen, um die Situation zu harmonisieren. Kann sein, dass es der Person dann gut geht. Ist dieses Projetk aber ein Ergebnis von einer tiefer liegenden Disharmonie, und wir jetzt nur die Auswirkungen wahrnehmen, dann müssten wir die Ursache an anderer Stelle suchen und uns nicht nur die LuF anschauen. Jetzt brauchen wie den LWK."

Gehen wir auch davon aus, dass Bakerzysten immer (also von ihrer Natur aus) chronisch sind?

Freue mich auf Deine (und andere) Antwort(en) :)

LG
Andrea

Re: Lendenwirbelkreis

Verfasst: 21. August 2011, 22:56
von Varina
Hallo Andrea!

DANKE, dass du mich auf mein Tippfehler :oops: aufmerksam gemacht hast, hab ich sofort ausgebessert.

Rest stimmt --> Zysten 2. Tiefe

aus Wikipedia
Eine Zyste (gr.: kystis = Blase) ist ein durch ein Epithel (Häutchen) abgeschlossener Gewebehohlraum, der aus mehreren Kammern bestehen kann und einen flüssigen Inhalt besitzt. Die Zyste kann verschiedene Ursachen haben und die enthaltene Flüssigkeit kann Gewebswasser (interstitielle Flüssigkeit), (--> Als Interstitium (lat. für ‚Zwischenraum‘), auch Stroma genannt, bezeichnet man das parenchymatöse Organe durchziehende und untergliedernde Zwischengewebe. Es handelt sich zumeist um Bindegewebe, seltener auch Epithelgewebe oder Muskelzellen.<--) Blut oder Eiter sein.

Zysten werden unterschieden in mit Epithel ausgekleidete echte Zysten und Pseudozysten, die nur von Bindegewebe umgeben sind.

Eine dritte Gruppe umfasst die Hautzysten, zu denen Talgdrüsen-, Follikel-, Epithelzysten, das Atherom sowie Federbalgzysten (Veterinärmedizin) zählen.

Als Baker-Zyste wurde ursprünglich die Poplitealzyste des Rheumatikers bezeichnet. Heute wird der Begriff jedoch meist als Synonym für alle poplitealen Zysten, egal welcher Genese, verwendet. Es ist eine Ausstülpung der dorsalen Gelenkkapsel am Kniegelenk zwischen dem Musculus gastrocnemius (medialer Kopf) und dem Musculus semimembranosus. Sie entsteht meist im Zusammenhang mit einem Schaden innerhalb des Kniegelenkes, beispielsweise bei einer Läsion des medialen Meniskus, einer arthrotischen Knorpelveränderung oder auch einer Rheumatoiden Arthritis. Durch chronische Entzündungsvorgänge kommt es zu einer vermehrten Produktion von Gelenkflüssigkeit, wodurch ein Überdruck im Kniegelenk entsteht. Die Gelenkkapsel gibt dann am Ort des geringsten Widerstandes (Locus minoris resistentiae) an o.g. Stelle nach und bildet eine Zyste aus.


lg

Varina

Re: Lendenwirbelkreis

Verfasst: 31. August 2011, 20:14
von Andrea
aus MC Nr. 23 am Ende des Artikels von Ian Harris über den LWK:"Liegt die Ursache irgendwo anders als hier besprochen so wird dies ... in einem anderen Artikel beschrieben werden. Wir haben Glück, dass wir so viele Orte zur Verfügung haben, an denen wir nach der Ursache der Disharmonie suchen können."

... ich wollte damit (fast) an den Anfang des Gedankenaustausches über den LWK (der sicherlich noch fortgeführt wird) stellen, dass der LWK nicht die einzige Lösung auf der Suche nach den Ursachen ist ... ;)

LG
Andrea

Re: Lendenwirbelkreis

Verfasst: 29. September 2011, 23:00
von Nirbheeti
Ich hab in diesem Thread schon ein paarmal vorbeigeschaut. Jetzt frag ich einfach mal.

Ich schau auf die Scheibe des LWK mit dem drehbaren Sternen-Menschlein. Da finde ich von außen nach innen:

1. "Disharmonisierer": äußerer Kreis; Pfeil gegen den Uhrzeigersinn vor dem Wort.
2. "Energetisierer": mittlerer Kreis; Pfeil im Uhrzeigersinn hinter dem Wort.
3. "Unterstützer": Stern der 5 Tiefen mit ihren Organströmen; auf- und absteigende Pfeile neben jeder Sternspitze; die absteigenden Pfeile sind immer dem absteigenden Organstrom der Tiefe zugeordnet und weisen im Uhrzeigersinn auf die übernächste Sternspitze.

Ist die Aussage
nach dem, was ich aus dem LWK lese ... harmonisiert die 2. Tiefe die 4. Tiefe

gleichzusetzen mit "nach dem, was ich aus dem LWK lese ... unterstützt die 2. Tiefe die 4. Tiefe"?

2. und 3. stehen für den harmonischen Fluss der Energie, 1. steht für Disharmonie durch einen Stau. Bisher hab ich das so verstanden: Langfristig wirkt sich der Stau in zwei Richtungen aus. Er staut in die vorherige Tiefe zurück und liefert zu wenig Energie in die nachfolgende. In der Ausdrucksweise des LWK: Disharmonie in der vorherigen Tiefe (gegen den Uhrzeigersinn), mangelnde Energetisierung der nachfolgenden Tiefe (im Uhrzeigersinn). Das Ganze mit einer Tendenz, die jeweiligen angrenzenden Tiefen mit Stau oder Mangel zu beeinträchtigen, wenn der Vorgang chronisch wird.

Auf euer Beispiel angewendet:
Bakerzyste im Verlauf des Blasenstroms zeigt Stau in der 4. Tiefe an, der sich auch auf die 5. Tiefe ausdehnen könnte. Erste Tiefe ist unterversorgt und kann deshalb die 3. Tiefe nicht ausreichend energetisieren.

Ausweg: den Leberstrom der 3. Tiefe strömen. Das öffnet über den Unterstützer auf sanfte Weise den Weg der in der 4. Tiefe gestauten Energie in die von Unterversorgung bedrohte 3. Tiefe.
Liebe Varina, meinst du das mit "2. Disharmonisierer"? Also einfach weiterzählen im Uhrzeigersinn?

Während sich der Stau in der 4.Tiefe über den Unterstützer Blasenfe abbaut, kann die 3. Tiefe wieder die 2. Tiefe direkt energetisieren und die 5. Tiefe unterstützen. Die Energie kommt in vier von fünf Tiefen wieder in Bewegung. Das baut die Ursache des Staus weiter ab, so dass sich auch der direkte Weg in die 1. Tiefe wieder öffnet. Da die gestaute Energie bereits ein Ventil über den Unterstützer gefunden hatte, verläuft nun auch dieser Prozess sanfter.

Böte sich für eine Langzeitbe"hand"lung dann nicht die Abfolge Leberfe - Herzfe - Lungenfe an?

Stimmt das so? :?:
Nirbheeti

Re: Lendenwirbelkreis

Verfasst: 14. November 2011, 20:21
von Subbamän
Hallo ihr Lieben,

zu diesem Thema drängt sich bei mir diese Frage auf:
Der Lendenwirbelkreises sieht doch genauso aus wie das Pentagramm.
Würde mich interessieren, was ihr hier im Forum für eine Meinung dazu habt.

mit besten Grüßen

Re: Lendenwirbelkreis

Verfasst: 14. November 2011, 20:41
von Andrea
Hallo Subbamän,

ja, das "Innere" des LWK sieht aus wie EIN Pentagramm. Aber außen herum ist DER (LW-)Kreis und die Tiefen sind in einer anderen Reihenfolge und stehen in einer anderen Verbindung zueinander als in DEM Pentagramm.

Hoffe, das ist verständlich ausgedrückt ;)

LG
Andrea

Re: Lendenwirbelkreis

Verfasst: 15. November 2011, 08:42
von Subbamän
Hallo Andrea,

danke für deine Antwort.

Hast du ganz klar und verständlich beschrieben.
Und so soll es sein, zum Segen.

mit lieben Grüßen