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Organstromfragen
Verfasst: 28. Dezember 2011, 20:10
von Strömy74
Hallo Ihr,
nach dem 5-Tageskurs tauchen dann doch immer wieder ein paar Fragen auf. Zuletzt bin ich bei den Organströmen über das Abweichen/Umkehren/Vermischen/Unbeständig/Abnehmen/Zunehmen/Stagnieren gestolpert.
Also Abweichen vom normalem Energiefluss durch Blockaden...kann ich noch nachvollziehen.
Beim Umkehren dreht sich der Energiefluss dann in die andere Richtung, was passiert da genau? Welchen Schaden richtet er an?
Unter vermischen kann ich mir gar nichts vorstellen...
Genausowenig unter Abnehmen/Zunehmen und Stagnieren
Vielleicht löst sich bei mir dann der Denkknoten
Vielen lieben Dank schon mal.
LG Reinhold
Re: Organstromfragen
Verfasst: 29. Dezember 2011, 20:20
von Mandala
Hallo Reinhold,
jede feste Vorstellung im Kopf macht nur Gedanken und diese machen dann allzugerne diese seltsamen Knoten.
Ich versuchs mal mit dem Bild, mit dem ich es vielleicht darstellen kann.
Nimmst Du in der Vorstellung vielleicht eine Quelle in der Natur, also einen Bachlauf und füllst ihn mit Wasser.
Dieser könnte sich dann zu einem Strom mit Staustufen ausweiten.
Wenn die Tore der Staustufen klemmen, staut sich das Wasser und läuft über, es sucht sich dann einen anderen Weg.
Es fliesst an der vorgesehenen Stufe einfach vorbei oder drüber. Andernorts versickert es dann, so bilden sich Pfützen oder Umgehungsflüsschen. Matsch und Geröll bremsen den ursprünglich natürlichen Flusslauf der an den Staustufen (ES) dafür sorgt, so dass diese nicht ganz so funktionsfähig bleiben wie sie eigentlich sein sollten oder wären... Diese Tore auf dem ursprünglichen Weg werden gewartet geschmiert, geöffnet, denn sonst steigt der Wasserpegel, überschwemmt die Wiesen vermischt sich zu Matsch, die nächste Staustufe hat zu wenig Wasserstand und rostet macht irgendwann zu oder eine andere klemmt durch das nciht abtransportierte Geröll dass einfach liegenbleibt. Wenn Schutt und Geröll den natürlichen Lauf behindern fliesst Wasser über und bildet im Vorgarten unter Umständen einen anderen Lauf der dann für Schaden im Beet sorgt oder den Platz für den vorgesehenen Zweck einfach unter Wasser setzt. Es wird trotz Umkehrung nie Bergauf fliessen können sondern nur einen anderen Weg als vorgesehen nehmen und manchmal dabei Schaden anrichten.
Ich glaub so wörtlich braucht man die Begriffe nicht sich als Bild vorzustellen, sondern es reicht vielleicht auch Anfangs erstmal sich überhaupt auf den Ablauf einzulassen ihn auszuprobieren zu erfahren.
Vielleicht wurds so begreiflicher?
LG Mandala
Re: Organstromfragen
Verfasst: 29. Dezember 2011, 20:33
von Strömy74
Hallo Mandala,
schon mal vielen Dank für die Antwort. Der Knoten hat sich schon sehr gelockert
Liebe Grüsse
Reinhold
Re: Organstromfragen
Verfasst: 30. Dezember 2011, 09:48
von leonard
Das hat auch mir sehr geholfen, Mandala, vielen Dank.
Mit dem Begriff "Umkehrung" hatte ich auch immer so meine Schwierigkeiten.
Ich habe mit Umkehrung immer eine 180° - Wende verbunden.
Jetzt ist mir viel klarer, dass mit Umkehrung einfach nur "wieder in rechte Bahnen lenken" gemeint ist.
Klasse.