Liebe Tina, liebe Nirbeeti, liebe Sanara, liebe Klee, liebe Mona, liebe Alle,
das Leben ist doch ein wundersam tolles Ding, wie sich alles fügt und nur dem Zwecke dient, dass es sich erfüllt – für jeden von uns auf seine eigene Art und Weise.
Vielen Dank für Eure Bilder, sie haben sich mit den meinigen verbunden und mir einen großen Schritt weiter geholfen auf meinem Weg zu mir. (er-)SCHÖPFEND, bereichernd.
Ich habe ja nun schon einige Jahre lang ganz viel 14 geströmt und vor ein paar Wochen hat sich in mir ein richtig starkes: „ich will leben und sterben. Frei - sein“ konzipiert und in mir wieder geklungen. Das „ich will sterben“ hab ich wahrgenommen, angenommen, konnte es aber noch nicht so richtig einordnen. Mein Freund hat dazu nur gesagt – ich hätte es verstanden - und ich dachte nur: Häh - Was und Wie???
Mona, ich war einmal bei einem Autounfall dabei wie jemand gestorben ist und habe da, wie Du schreibst, den Hauch dieses unbeschreiblich großen Gefühls gespürt – das hat ganz tief in mir wieder geklungen. Bei meinem Vater war der Tod auch eine Erlösung und er hatte in ihm einen Frieden auf den Zügen, den er im Jahr davor nicht hatte (Loslassen gehört(e) nicht zu unseren familären Kernkompetenzen :-)). Kind(er) habe ich bis jetzt (noch) nicht bekommen, ich hatte vor Jahren zwei ganz frühe Abgänge, das war irgendwie auch was ganz tiefes.
Danke für die Erinnerung an das Raupen – Schmetterling-Bild.
Sanara, dein loslassen von Dingen, „die mir nicht mehr dienen“ war mir Schlüssel, das hab ich gleich gespürt, heute hab ich auch wirklich ent-deckt für was.
Tina, die neu angelegte Knopse (im Traum war sie wunderschön) die wachsen will, bin ich, ist mein Selbst – eng verbunden mit dem inneren Kind in mir.
Nirbeeti, das wunderschöne Gedicht hat mir das WIE geschenkt, übrigens ist die 20 zur Zeit auch in meinem intuitiven Strömfokus:-)
Klee, das „zurückbleiben ohne … das mich trauern lässt“ ja das kennen wir gut in unserer Familie - und so auch ich.
Wenn es mir nicht mehr dient, kann ich die 2. Tiefe „Angst, dass ich jemand oder etwas Lebenswichtiges verliere“ (danke Nirbeeti) entlassen, da das was für mich einmal (als Kind) Lebenswichtig war, es heute nicht mehr ist, wenn ich es wirklich angenommen habe.
Ja und die letzte Zeit hatte ich auf der Berufebene einige sehr starke Spiegel (yes indeed, Sanara) im Außen, die mir gezeigt haben, dass ich einige wesentliche Kindheitstraumen, noch immer erfolgreich leidvoll (re)inszeniere.
Als nun eine Kollegin mir heute ihr Mitgefühl schenkte, kamen meine Tränen und ich konnte danach auch mit mir mitfühlen und das nicht nur rational erfassen.
Eine Auswahl der Spiegel/Themenfelder der letzten Wochen/Tage: nicht genannt/ gesehen werden (vom guten Chef bzw. meiner Mutter), nicht zu genügen (bei der Bewerbung / meinen Eltern), weniger geliebt zu werden (als meine KollegInnen / als mein Bruder von meiner Mutter).
Ich wusste schon auf einer Ebene, dass ich genau dieser Verletzungsmix für mich wichtig waren, da sie mich gerettet und geprägt haben, sie zu meinem Weg gehören und mich mit zu der (mitfühlenden Frau) machen, die ich bin.
Und heute hab ich mich noch mal bedankt und meine Kindheitverletztungen und die dazugehörenden Muster entlassen, die mal richtig, wichtig, lebensrettend waren - mir aber nun nicht mehr dienen, wie einige bunte Blätter – wie tief es geht/ging, weiss ich noch nicht, wird mir das Leben ganz sicher zeigen.
Es gibt noch viele andere Menschen, die mir wichtiges gespiegelt haben, schreibend, redend, schweigend, vielleicht auch unbewusst. Danke Euch allen für eure Unterstützung!
Das Leben webt ein wunderbares großes Netz (4) und es ist immer wieder unfassbar bereichernd, wenn ich ein kleines Stückchen verstehe – mich selbst erkenne. Auch das ist für mich die Kunst des JSJ.
Danke an das Leben!
AnnSophie.