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Stimmflussstörung / Stottern

Verfasst: 26. November 2013, 16:01
von Cestca
Hallo

Ich möchte euch um Anregungen bitten bei einem Projekt einer guten Freundin. Das Problem ist wohl "tiefgreifend", besteht schon über 20 Jahre, und würde einen erfahrenen JSJ-Therapeuten erfordern, wenn sie es auf diesem Weg angehen wollte. Das liegt aus verschiedenen Gründen nicht drin, daher geht es hier bloss um eine Unterstützung.

Die bald 40jährige Freundin leidet seit ihren jungen Teenagerjahren - also nicht von Kind auf! - an einer Sprechstörung, welche gemäss ihrer Logopädin kein Stottern (zumindest kein klassisches) ist. Es klemmt ihr sozusagen mitten im Sprachfluss drin immer wieder mal "den Hals zu". Konkret sind es die Stimmbänder, die einen Moment lang blockieren, so dass es kurz stockt. Organisch ist alles in Ordnung, das Problem liegt wohl irgendwo in der Koordination und der Feinmotorik der am Sprechen beteiligten Muskeln.

Wie stark das Problem ist, ist tagesform- und umgebungsabhängig. Das kann von "kaum ordentlich sprechen können" bis zu "fast normalem Reden" gehen. Es könnte also auch eine psychische Komponente mitspielen. Die Betroffene hat jetzt einen (erneuten) Anlauf genommen, mit einer Logopädin die Sache anzuschauen. Da weder für die Logopädin noch für die beigezogene Phoniaterin (Ärztin) das Problem richtig einordenbar ist, bleibt für die Therapie aber nur die Versuch-und-Irrtum-Methode und dürfte sich das alles länger hinziehen.

Die Freundin ist sonst gesund, hat eine positive Lebenseinstellung und ist recht selbstbewusst. Nur dieses Sprechproblem beeinträchtigt sie je länger je mehr; nicht weil es schlimmer wird, sondern weil es sie immer mehr stört, gerade auch im beruflichen Umfeld.

Ich dachte bereits an die Dünndarm-FE, an die Nabel-FE, und an die SES 10 und 16. Oder einfach "nur" an die umfassenden HZS oder SES 1. Ich bin aber unentschlossen, was ich ihr konkret zeigen soll. Ich denke (und sie auch), das Problem wurzelt tief und ist ein umfassendes, nicht ein rein körperliches. Ich kann auf solchen Ebenen nicht gross weiterhelfen, darum geht es, wie schon gesagt, nur um etwas Unterstützung. Intuitiv denke ich, es sollten maximal zwei verschiedene Griffe sein, die sie aber täglich möglichst lange und dies über Wochen/Monate hinweg anwenden soll.

Habt ihr Ideen dazu? ?

Liebe Grüsse
Cestca

Re: Stimmflussstörung / Stottern

Verfasst: 26. November 2013, 18:05
von Christa
Hallo Cestra,
ich würde zum HZS und SES 3 tendieren - und genau wie von Dir vorgeschlagen - bei einem oder zwei einfachen Griffen bleiben. Somit ist es leichter, diese auch kontinuierlich über einen längeren Zeitraum durchzuführen.
Der 10-Strom hilft auch der Stimme und den Stimmbändern.
Dünndarm- oder Herz-FE würden wohl beim Stottern mehr greifen.

Re: Stimmflussstörung / Stottern

Verfasst: 27. November 2013, 00:13
von AnnSophie
Hallo Cesta,

ich hab beim lesen spontan an den Lungenstrom (Ankergriff) gedacht. Mit der 22 passt es "da-wo" mäßig ja auch.
Außer diesem hab ich in meinen Unterlagen noch die Milz- & Nieren-FE zu Stimme- und Sprachfehlern aufgeschrieben.
Um möglichst einfach zu bleiben würd ich aber eher die Lunge nehmen, da die 14 als Ebene des Menschen und 22 der Bahnhof das Vollständigsein beide ja auch als SES sehr umfassend sind, vielleicht ist das aber auch nur mein eigenes Gefühl, da mir der Strom gerade sehr wichtig ist. ;)

Über's JSJ hinaus könnte sie evtl. auch über Vishuddha dem Hals-/Kehlkopfchakra einen Zugang suchen. Ich trage z.B. an Tagen an denen ich gut sprechen muss (hab da auch seit Jahrzehnten ein Thema/Projekt) oft einen hellblauen Schal, eine Saphirkette oder einen Chalcedon.

Hinsichtlich den psychologischen Quellen, könnte sie sich fragen, ob das mit einem bestimmten Ereignis in Schule, Familie oder sonst wo verbunden ist?

Eine Art erste Hilfe in "heiklen" Gesprächsmomenten könnte die 17 und die 1 sein.

Viel Spaß und Erfolg beim raussuchen und prüfen, was für dich der tragenste Ansatz zum weitergeben ist.

Viele Grüße, AnnSophie.

Re: Stimmflussstörung / Stottern

Verfasst: 5. Dezember 2013, 12:35
von Cestca
Hallo

Danke.

Ich habe ihr nun den Ankerschritt des Lungenstroms und denjenigen des Dünndarmstroms gezeigt mit dem Auftrag, sie soll beide etwas ausprobieren und selber erspüren, welcher für sie der passendere ist. Zusätzlich viel die hohe 19 halten, was ja sehr gut und unauffällig in der S-Bahn oder an Sitzungen etc. geht.

Von den "erste Hilfe"-Tipps von AnnSophie habe ich die 17 weitergegeben, weil das im Gespräch unauffällig möglich ist. Die 1 ginge in solchen Situationen nur per Knie-Zusammenhalten, was eher zu zusätzlichen muskulären Anspannungen im Körper führen könnte.

Liebe Grüsse
Cestca

Re: Stimmflussstörung / Stottern

Verfasst: 5. Dezember 2013, 21:30
von AnnSophie
Liebe Cesta,

danke für die Rückmeldung.

Zur Erste Hilfe 1: Wenn ich die 1 während eines Gesprächs ströme, schlage ich die Beine übereinander und halte überkreuz die 1 oder die hohe 1.

Viele Grüße, AnnSophie

Re: Stimmflussstörung / Stottern

Verfasst: 5. Dezember 2013, 22:30
von Varina
also ich wäre auch eher bei HerzFe und 10er Strom, wie schon Christa vorgeschlagen hat, event. noch SES16 dazunehmen

Re: Stimmflussstörung / Stottern

Verfasst: 5. Dezember 2013, 23:41
von Nirbheeti
Hallo Cestca,

ist vor 20 Jahren etwas passiert, was ihr "die Sprache verschlagen" hat? Weil das Sprechen zum Ausatmen gehört, würde ich auch noch an die vorne absteigende Magenfe denken (kritisches Alter: 14 - 16 Jahre).

Gutes Gelingen!
Nirbheeti

Re: Stimmflussstörung / Stottern

Verfasst: 6. Dezember 2013, 12:00
von Cestca
Hallo alle

Ich habe mich für die Dünndarm-FE und nicht die Herz-FE entschieden, weil der Ankerschritt gleichzeitig auch so schön "da-wo's" ist. Den 10er-Strom kenne ich nicht, da ich keinen 5-Tages-Kurs gemacht habe; über die hohe 19 wird sie aber immerhin an die 10 rankommen, das war meine Überlegung. Nun, Haupsache, sie macht mal was, "irgendetwas" bewirken wird es schon ;)

Das mit dem Magenstrom ist auch ein guter Hinweis, danke Nirbheeti.

So weit ich weiss, gab es kein Einzelereignis, das ihr die Sprache verschlagen hat, doch war offenbar die familiäre Situation in jener Zeit sehr schwierig (Eltern in Scheidung, Umzug, Schulwechsel etc.).

Gruss
Cestca