Liebe Nirbheeti,
mich hat deine Antwort jetzt sehr berührt! Danke!
Lustig, ich ström die 25 zwar seit etwa einem Monat regelmäßig, aber mir kommt vor, ich krieg diesen Körperteil noch schwerer hoch^^
Aber es hat sich sehr vieles schon zum Positiven verändert in den letzten Monaten - vor allem mein Zyklus hat sich normalisiert. Darüber freu ich mich sehr, ich hab kein PMS mehr (ich war sehr hysterisch und hatte auch enorme Schmerzen), keine Schmerzen während dem Zyklus, bessere Blutung - alles schön
Das fällt mir sehr auf.
Ich muss bei allem anderen einfach geduldig sein. JSJ überfordert einen nicht, es löst nur so viel, wie man aushalten kann. Manchmal hab ich bei mir allerdings das Gefühl, es ist sehr grenzwertig^^
Ich hab noch viel Arbeit vor mir - bin aber dankbar, dass ich sie in Angriff nehmen darf und nicht in einem Hamsterrad feststecke, wo ich weder links noch rechts schauen kann, wo ich keine Zeit und Sinn habe, mich um meine Seele zu kümmern.
Ich hab mir schon überlegt, ob es wirklich ein Verarbeiten ist oder lediglich eine Depression.
Hätte ich eine Depression, wär ich ständig traurig. Das bin ich nicht. Ich bin die meiste Zeit sehr glücklich und fröhlich - es ist nur eine Phase, wo ich mit etwas kämpfen muss.
Und hätte ich eine Depression, würde mich ständig das Gleiche belasten (nehm ich an). Tut es aber nicht. Ich bin erstaunt darüber, was so hochkommt - oft längst vergessenes. Nie wiederholt sich der Schmerz - es ist jedesmal ein anderer. Und wenn sich die Schleusen öffnen, fühlt es sich an, als würde der Kummer rausgespült und es geht mir dann wieder gut. Und es ist immer sehr spontan. Plötzlich überkommt es mich, wo ich vorher noch ganz normal und fröhlich war.
...Wenn man bedenkt, wie früh Jiro Murai vermutlich die Schwingung der 2 und der 5 im Körper gefunden hat, und wie spät die SES der 5. Tiefe! Erst ganze zwei Jahre vor seinem Tod... ...
so kommen die fünf und die zwei wieder zusammen....

die fünfte Tiefe zwei Jahre vor seinem Tod.
Ich bin sehr gespannt, wo mich die Reise noch hinführt.
Seit ich ströme, habe nicht nur ich mich verändert, sondern auch mein Umfeld.
Nur das einzige, was ich auch bemerke ist und womit ich mir schwer tu:
Durch das Erkennen meines Selbst, durch die immer stärker werdende Authentizität, kann ich immer weniger schauspielen.
Privat breche ich Kontakte ab, die mir Energie nehmen. Die mir nichts bringen, außer dass sie nerven. Was sicherlich gut ist, aber ich stoße viele vor den Kopf. Ich kann ihnen nicht direkt sagen, was ich von ihnen halte, sondern ziehe mich einfach zurück. Die können es dann nicht verstehen, weil sie gern mit mir zusammen sind. Klar, ich gebe auch viel Energie. Bin ich aber nicht mehr bereit, sie, als wäre sie Freibier, wahllos zu verschenken, ohne das jemals was zurückkommt. Wobei ich mir nichts zurückerwarte. Aber nur Geben geht halt auch nicht (mehr).
Schlimmer ist es allerdings in der Arbeit. Da kann ich mir die Leute nicht aussuchen. Es ist oft ein innerer Kampf, ruhig zu bleiben und demjenigen nicht lauthals ins Gesicht zu schreien, was ich von ihm halte
So zu tun, als wäre nichts, ist ein anstrengender Kraftakt.
Ich kann nicht mehr freundlich tun, mir merken viele an, dass ich mich verändert habe, damit können sie auch nicht umgehen. Früher war ich die ruhige liebe nette Kollegin. Heute bin ich das Raubtier, dass die Zähne zeigt und Krallen ausfährt - oder einfach einzelgängerisch durch die Steppe streift und sein eigenes Ding durchzieht. Das fühlt sich aber viel besser an
Früher wollte ich mit allen auskommen - heute will ich das nicht mehr.
Ich kann besser ins wahre Gesicht schauen. Es stimmt, dass man durch JSJ einen klareren Blick bekommt.
Und ich habe immer mehr das Gefühl, dass Leute, die es mit mir zutun haben, einen Spiegel vorgesetzt bekommen - das mach ich aber nicht bewusst oder absichtlich. Aber das nimmt oft sehr unerwartete Wendungen.
Nirbheeti hat geschrieben:Tränen raus, Schleusentor auf, auf einer höheren oder tieferen Ebene weiterfahren. Sagt das nicht schon dein Nick?
Ja das tut er

Jeden Tag auf Neue.
Danke Nirbheeti, du hast mir so viel Mut gegeben. Als ich deine Zeilen las, war es so, als hörte ich (m)einer Meisterin zu
Schönen Beginn der Sommerzeit
Morgensonne