Liebe Strömende,
auf diese beiden Begriffe bin ich gestoßen und weiß nun nicht, kann oder muss ich's tun. Wie steht das im Zusammenhang mit einem Strömerfolg?
Das Öffnen, denke ich, ist notwendig, wenn ich einen SES halte, dieser aber nicht pulsiert. Oder gibt es da noch andere Gründe? Muss ich immer erst die Griffe zum Öffnen halten?
Nun zum Harmonisieren:
In einem anderen Beitrag hier schrieb Nirbheeti: "Hallo W., kannst du sagen, welche Einstellung dahinter steckt? Bis jetzt höre ich 4. und 1. Tiefe heraus:
Angst - der Kern aller Einstellungen,
Sorge: der Anfang aller Einstellungen.
Die Einstellungen sind die Ursache aller Störungen. Ohne Harmonisierung der Einstellungen bleibt die Veränderung aus. "
Beziehen sich die Einstellungen nur auf psychische Probleme? Was ist, wenn ich die Einstellungen für das Problem nicht kenne? Ist das Strömen denn tatsächlich ohne einen Erfolg, wenn ich die Einstellungen nicht kenne und nicht vorab harmonisiere?
Auf Eure Antworten bin ich gespannt und hoffe auf etwas "Erleuchtendes".
Einen lieben Gruß an Euch,
Petra
Harmonisieren/Öffnen
Moderator: Momabo
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Alle Tipps und Anregungen gelten nur zusätzlich zu allen erforderlichen medizinischen Maßnahmen!
Bitte keine kompletten Organströme posten!!!
Bitte achtet darauf, freundlich miteinander umzugehen!
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- Moniermotte
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Harmonisieren/Öffnen
Rudern zwei ein Boot, der eine kundig der Sterne,//der andere kundig der Stürme,//wird der eine//führn durch die Sterne,//wird der andere//führn durch die Stürme,//und am Ende, ganz am Ende//wird das Meer in der Erinnerung blau sein. Reiner Kunze
Re: Harmonisieren/Öffnen
Liebe Petra,
ich find das gut, dass du fragst!
Zur Überschrift: Indem du "verschlossene" SES öffnest, harmonisierst du dich, weil die Energie wieder fließt und die entsprechenden Gebiete versorgt. Du musst also nicht erst das Eine und dann das Andere tun. Wie der Körper den Zuwachs an Energie nutzt, entscheidet dann nicht unser Verstand, sondern die Weisheit unseres gesamten Seins, das Zusammenspiel von Körper, Seele, Geist.
Sorge - 1. Tiefe
oder intensiver:
Trauer - 2. Tiefe
oder intensiver:
Wut - 3. Tiefe
oder intensiver:
Angst - 4. Tiefe
oder intensiver:
Bemühen, so tun als ob (täuschen) - 5. Tiefe
oder intensiver:
In den drei Selbsthilfebüchern führt Mary zu diesen Begriffen noch weitere Hinweise hinzu, wie sich das psychisch auswirkt. Werden die Einstellungen nicht harmonisiert, belasten sie im Laufe des Lebens jeweils die nächste Tiefe. Im Alter hat sich dann alles Ungelöste in der 5. Tiefe angesammelt. Wenn ich sage: "die Tiefen harmonisieren" ist das eigentlich nur ein besonderer Hinweis darauf, die entsprechenden Finger zu halten.
Zu jeder Tiefe gehören:
eine Farbe, ein Element, eine Geschmacksrichtung, mehrere SES, ein Gewebe, zwei Organströme, zwei Sternzeichen... Irgendwo findest du immer einen Hinweis auf die Tiefe.
Also: Jemand trägt bevorzugt blaue und schwarze Kleidung, hat einen Japp auf Salziges, ist im Sternzeichen Waage oder Skorpion geboren und hält sich oft unbewusst den Zeigefinger. Er braucht noch gar nicht körperlich krank zu sein, aber sein System hat all diese Maßnahmen ergriffen, um die 4. Tiefe zu harmonisieren. Du merkst schon, wir machen keine Diagnose daraus, wir schauen nach dem Harmonisierer.
Die Anfänge liegen eigentlich immer in unseren Vorstellungen, in unserem Denken. Dort ist es zum Glück noch sehr veränderlich. Wir legen die Weiche um, damit unser Zug das richtige Gleis erwischt. Merken wir es auf dieser Ebene noch nicht, reagiert als nächstes die Seele. Erst zuletzt wirkt es sich auf den Körper aus. Dann ist es schon recht kompakt.
Manchmal wird das Strömen sich direkt auf das körperliche Wohlbefinden auswirken. In anderen Fällen hält das System eine seelische Beruhigung für angemessen. Manchmal schmeißt das Leben aber alle unsere liebgewordenen Vorstellungen über den Haufen und verlangt Einsicht und ein totales Umdenken. Das sind die Zeiten, wo wir nicht mehr weiter wissen und absichtslos werden, weil wir uns und das Leben erforschen müssen ohne zu wissen, was wir herausfinden werden. Diese Zeiten haben sich für mich als die kostbarsten erwiesen. Dazu gehört viel Kraft und Bereitschaft sich selbst zu ändern. Mit dem Strömen stellst du die Energie dafür bereit. So erlebe ich das.
Lieben Gruß!
Nirbheeti
ich find das gut, dass du fragst!
Zur Überschrift: Indem du "verschlossene" SES öffnest, harmonisierst du dich, weil die Energie wieder fließt und die entsprechenden Gebiete versorgt. Du musst also nicht erst das Eine und dann das Andere tun. Wie der Körper den Zuwachs an Energie nutzt, entscheidet dann nicht unser Verstand, sondern die Weisheit unseres gesamten Seins, das Zusammenspiel von Körper, Seele, Geist.
Das war nicht das, was ich ausdrücken wollte. Wir werden nach einem perfekten Bauplan erschaffen - auf der geistig-spirituellen Ebene. Damit, dass wir einen Körper bekommen, der Materie ist, müssen wir uns mit dem auseinandersetzen, was schon da ist. Je nachdem, wie wir diese Erfahrungen seelisch verarbeiten, entstehen die Einstellungen (englisch: attitudes). Die Einstellungen entwickeln sich in den 5 Tiefen der Reihenfolge nach:Moniermotte hat geschrieben:Ist das Strömen denn tatsächlich ohne einen Erfolg, wenn ich die Einstellungen nicht kenne und nicht vorab harmonisiere?
Sorge - 1. Tiefe
Trauer - 2. Tiefe
Wut - 3. Tiefe
Angst - 4. Tiefe
Bemühen, so tun als ob (täuschen) - 5. Tiefe
In den drei Selbsthilfebüchern führt Mary zu diesen Begriffen noch weitere Hinweise hinzu, wie sich das psychisch auswirkt. Werden die Einstellungen nicht harmonisiert, belasten sie im Laufe des Lebens jeweils die nächste Tiefe. Im Alter hat sich dann alles Ungelöste in der 5. Tiefe angesammelt. Wenn ich sage: "die Tiefen harmonisieren" ist das eigentlich nur ein besonderer Hinweis darauf, die entsprechenden Finger zu halten.
Zu jeder Tiefe gehören:
eine Farbe, ein Element, eine Geschmacksrichtung, mehrere SES, ein Gewebe, zwei Organströme, zwei Sternzeichen... Irgendwo findest du immer einen Hinweis auf die Tiefe.
Also: Jemand trägt bevorzugt blaue und schwarze Kleidung, hat einen Japp auf Salziges, ist im Sternzeichen Waage oder Skorpion geboren und hält sich oft unbewusst den Zeigefinger. Er braucht noch gar nicht körperlich krank zu sein, aber sein System hat all diese Maßnahmen ergriffen, um die 4. Tiefe zu harmonisieren. Du merkst schon, wir machen keine Diagnose daraus, wir schauen nach dem Harmonisierer.
Die Anfänge liegen eigentlich immer in unseren Vorstellungen, in unserem Denken. Dort ist es zum Glück noch sehr veränderlich. Wir legen die Weiche um, damit unser Zug das richtige Gleis erwischt. Merken wir es auf dieser Ebene noch nicht, reagiert als nächstes die Seele. Erst zuletzt wirkt es sich auf den Körper aus. Dann ist es schon recht kompakt.
Manchmal wird das Strömen sich direkt auf das körperliche Wohlbefinden auswirken. In anderen Fällen hält das System eine seelische Beruhigung für angemessen. Manchmal schmeißt das Leben aber alle unsere liebgewordenen Vorstellungen über den Haufen und verlangt Einsicht und ein totales Umdenken. Das sind die Zeiten, wo wir nicht mehr weiter wissen und absichtslos werden, weil wir uns und das Leben erforschen müssen ohne zu wissen, was wir herausfinden werden. Diese Zeiten haben sich für mich als die kostbarsten erwiesen. Dazu gehört viel Kraft und Bereitschaft sich selbst zu ändern. Mit dem Strömen stellst du die Energie dafür bereit. So erlebe ich das.
Lieben Gruß!
Nirbheeti
Entdeckung heißt sehen, was alle gesehen haben,
und dabei zu denken, was keiner gedacht hat.
(What Mary says, S. 11)
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- Moniermotte
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Re: Harmonisieren/Öffnen
Liebe Nirbheeti,
für diese sehr lange und sehr schöne Antwort danke ich dir. Ich habe sie zwei-, dreimal gelesen, um dem Kern - wahrscheinlich dem von JinShin Jyutsu - näher zu kommen.
Dein Geschriebenes hat in mir Bilder, Vorstellungen erzeugt, die ich so zusammenfasse: In unserem Leben sind wir einer Reihe von Einflüssen ausgesetzt. Mit unserem Denken können wir nun das Erlebte reflektieren, einordnen, in Bahnen lenken, die es nicht zur Belastung werden lassen. Gibt es diesen Verarbeitungsprozess nicht, schlägt sich das erst in unserer Psyche nieder und manifestiert sich später als eine körperliche Fehlfunktion.
Irgendwo las ich, jede Tiefe wäre einem bestimmten Lebensabschnitt/alter zugeordnet. Ist das so? Du schreibst nun: „Werden die Einstellungen nicht harmonisiert, belasten sie im Laufe des Lebens jeweils die nächste Tiefe. Im Alter hat sich dann alles Ungelöste in der 5. Tiefe angesammelt. Wenn ich sage: "die Tiefen harmonisieren" ist das eigentlich nur ein besonderer Hinweis darauf, die entsprechenden Finger zu halten.“ Wobei Einstellungen dann im engeren Sinne einzelne Einstellungen und im weiteren Sinn eine ganze Tiefe bzw., wenn ich mehrere harmonisieren will, mehrere Tiefen gemeint sind?
Für mich waren bisher – damit meine ich Zeiten ohne JSJ - die „Zeiten“ in denen ich Grundlegendes verändert habe, also aus meiner Sicht versucht habe zu ändern, immer dann, wenn meine Lebensumstände sehr existenziell waren, also genau so, wie du es beschrieben hast: Es ging bis zu dieser Stelle, aber nicht weiter ((Meine beste Freundin meint, Menschen verändern sich nicht wirklich. Damit meinte sie nicht Äußerlichkeiten. Sie sagte es während eines Klassentreffens und meinte, die Anlagen eines Menschen wären bereits als Kind bzw. als junger Erwachsener gelegt und gefestigt.))
Bisher habe ich das Strömen noch nicht so gesehen, wie du es beschreibst. Ich glaubte, dass das Strömen die körperlichen und seelischen Probleme lösen (helfen) würde. Dass es die Energie liefert für Veränderungen, die aber nur ich angehen und erkämpfen kann, also ich daran aktiv arbeiten muss, war mir nicht bewusst. (War also das bisherige Strömen nur eine Art „Autowäsche“ und die Karosserie rostet weiter...?)
Du hast nun fürs Strömen der Tiefen verschiedene Fingergriffe eingefügt. Wenn ich für die Harmonie Daumen, Mittel- und kleinen Finger – wie abgebildet der linken Hand – geströmt habe, muss ich dann auch dieselben Finger der rechten Hand strömen?
Mir waren für die 1. bis 5. Tiefe bisher nur die einzelnen Finger bekannt. Wie kommt es, dass manchmal nur ein Finger oder – wie du es machst – mehrere Finger das Gleiche bewirken können? Und ich las sogar zum Harmonisieren der Tiefen verschiedene SES-Kombinationen? Ist das richtig?
So, nun habe ich sehr viel gefragt und bitte dich dafür um Nachsicht. Der Anfang...
Ich danke dir nochmals für deine Antwort und das Wissen, dass du so bereitwillig mit uns teilst.
Einen ganz lieben Gruß an dich,
Petra
P. S. Als Tiefen-Anfangsprojekt ströme ich jetzt seit dem 28. Daumen, Mittel- und kleinen Finger der linken Hand. Und nehme mir vor, dies eine Woche lang zu tun und danach eine Woche die zweite Tiefe usw. zu strömen. Allerding muss ich zugeben, dass die - von dir an anderer Stelle vorgeschlagene - Variante des Doppelströmens von Daumen und Zeigefinger, aber auch das Mudra 4 (Daumen einer Hand über Daumen, Zeige- und Mittelfinger) vieeeel mehr pulsieren und mich deshalb sehr begeistern.
Es gibt eben doch Strömvorlieben.
für diese sehr lange und sehr schöne Antwort danke ich dir. Ich habe sie zwei-, dreimal gelesen, um dem Kern - wahrscheinlich dem von JinShin Jyutsu - näher zu kommen.
Dein Geschriebenes hat in mir Bilder, Vorstellungen erzeugt, die ich so zusammenfasse: In unserem Leben sind wir einer Reihe von Einflüssen ausgesetzt. Mit unserem Denken können wir nun das Erlebte reflektieren, einordnen, in Bahnen lenken, die es nicht zur Belastung werden lassen. Gibt es diesen Verarbeitungsprozess nicht, schlägt sich das erst in unserer Psyche nieder und manifestiert sich später als eine körperliche Fehlfunktion.
Irgendwo las ich, jede Tiefe wäre einem bestimmten Lebensabschnitt/alter zugeordnet. Ist das so? Du schreibst nun: „Werden die Einstellungen nicht harmonisiert, belasten sie im Laufe des Lebens jeweils die nächste Tiefe. Im Alter hat sich dann alles Ungelöste in der 5. Tiefe angesammelt. Wenn ich sage: "die Tiefen harmonisieren" ist das eigentlich nur ein besonderer Hinweis darauf, die entsprechenden Finger zu halten.“ Wobei Einstellungen dann im engeren Sinne einzelne Einstellungen und im weiteren Sinn eine ganze Tiefe bzw., wenn ich mehrere harmonisieren will, mehrere Tiefen gemeint sind?
Für mich waren bisher – damit meine ich Zeiten ohne JSJ - die „Zeiten“ in denen ich Grundlegendes verändert habe, also aus meiner Sicht versucht habe zu ändern, immer dann, wenn meine Lebensumstände sehr existenziell waren, also genau so, wie du es beschrieben hast: Es ging bis zu dieser Stelle, aber nicht weiter ((Meine beste Freundin meint, Menschen verändern sich nicht wirklich. Damit meinte sie nicht Äußerlichkeiten. Sie sagte es während eines Klassentreffens und meinte, die Anlagen eines Menschen wären bereits als Kind bzw. als junger Erwachsener gelegt und gefestigt.))
Bisher habe ich das Strömen noch nicht so gesehen, wie du es beschreibst. Ich glaubte, dass das Strömen die körperlichen und seelischen Probleme lösen (helfen) würde. Dass es die Energie liefert für Veränderungen, die aber nur ich angehen und erkämpfen kann, also ich daran aktiv arbeiten muss, war mir nicht bewusst. (War also das bisherige Strömen nur eine Art „Autowäsche“ und die Karosserie rostet weiter...?)
Du hast nun fürs Strömen der Tiefen verschiedene Fingergriffe eingefügt. Wenn ich für die Harmonie Daumen, Mittel- und kleinen Finger – wie abgebildet der linken Hand – geströmt habe, muss ich dann auch dieselben Finger der rechten Hand strömen?
Mir waren für die 1. bis 5. Tiefe bisher nur die einzelnen Finger bekannt. Wie kommt es, dass manchmal nur ein Finger oder – wie du es machst – mehrere Finger das Gleiche bewirken können? Und ich las sogar zum Harmonisieren der Tiefen verschiedene SES-Kombinationen? Ist das richtig?
So, nun habe ich sehr viel gefragt und bitte dich dafür um Nachsicht. Der Anfang...
Ich danke dir nochmals für deine Antwort und das Wissen, dass du so bereitwillig mit uns teilst.
Einen ganz lieben Gruß an dich,
Petra
P. S. Als Tiefen-Anfangsprojekt ströme ich jetzt seit dem 28. Daumen, Mittel- und kleinen Finger der linken Hand. Und nehme mir vor, dies eine Woche lang zu tun und danach eine Woche die zweite Tiefe usw. zu strömen. Allerding muss ich zugeben, dass die - von dir an anderer Stelle vorgeschlagene - Variante des Doppelströmens von Daumen und Zeigefinger, aber auch das Mudra 4 (Daumen einer Hand über Daumen, Zeige- und Mittelfinger) vieeeel mehr pulsieren und mich deshalb sehr begeistern.
Rudern zwei ein Boot, der eine kundig der Sterne,//der andere kundig der Stürme,//wird der eine//führn durch die Sterne,//wird der andere//führn durch die Stürme,//und am Ende, ganz am Ende//wird das Meer in der Erinnerung blau sein. Reiner Kunze
- AnnSophie
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Re: Harmonisieren/Öffnen
Liebe Moniermotte, liebe Nirbheeti,
danke für den interessanten Dialog, der sich in sehr vielem in mein Weltbild einpasst und es an ein paar Stellen auch noch erweitert hat.
Zu ein paar Stellen mag ich doch mein kleines Scherflein beitragen: Ich schieb ihn einfach mal rein:
"In unserem Leben sind wir einer Reihe von Einflüssen ausgesetzt. Mit unserem Denken und Fühlen können wir nun das Erlebte reflektieren, einordnen, in Bahnen lenken, die es nicht zur Belastung werden lassen. Gibt es diesen Verarbeitungsprozess nicht, schlägt sich das erst in unserer Psyche nieder und manifestiert sich später als eine körperliche Fehlfunktion."
Die meisten Eindrücke verarbeiten wir un- und vorbewusst und inntuitiv, und dies auch ganz effizient. Nur einen kleinen Teil der Eindrücke, Erlebnisse verarbeiten wir bewusst mit unserem Denken.
Zum Thema sich ändern:
Ich gebe Deiner Freundin recht in dem Sinne, dass es sehr wenig Menschen gibt, die sich tiefgreifend in ihrem Kern gegenüber den Anlagen der Jugend/Kindheit ändern. Aber es gibt sie... und es gibt nur einen Grund, sich tatsächlich zu ändern: Du hälst es echt nicht mehr aus. (Sagt ein befreundeter Psychologe)
Im Lauf von 7 Jahren werden fast alle unserer Zellen komplett ausgetauscht und mit jeder Erneuerung kann damit auch eine neue Botschaft/Signatur in den Körper reinkommen. D.h. es sind Änderungsprozesse mögllich, aber tiefgreifende brauchen einfach viel Zeit. ... Letztendlich läuft alles drauf hinaus mit jedem Atemzug neu zu entscheiden: entweder komplett Ausatmen, Vertrauen, d.h. das Leben-Bejahen und sich neu wieder füllen lassen vom gereinigtem Atem, den Segen der Erde empfangen oder eben nicht ganz, das ist in jedem Atemzug die Entscheidung.
Mir gefällt in diesem Zusammenhang das Bild der 7: Sieg der kleinen Schritte.
Letztendlich muss und kann ich dementsprechend eine (Selbst-)Heilung auch nicht "erkämpfen" sondern das Handauflegen ist vielmehr eine Einladung an das System, sich zu erinnern, wie die perfekte Blaupause klingt und sich darauf "einzuschwingen"... und mein Job ist dabei vor allem loszulassen, aus dem Weg zu gehen, so dass die Heilung, die gerade dran ist, geschehen kann.
AnnSophie.
danke für den interessanten Dialog, der sich in sehr vielem in mein Weltbild einpasst und es an ein paar Stellen auch noch erweitert hat.
Zu ein paar Stellen mag ich doch mein kleines Scherflein beitragen: Ich schieb ihn einfach mal rein:
"In unserem Leben sind wir einer Reihe von Einflüssen ausgesetzt. Mit unserem Denken und Fühlen können wir nun das Erlebte reflektieren, einordnen, in Bahnen lenken, die es nicht zur Belastung werden lassen. Gibt es diesen Verarbeitungsprozess nicht, schlägt sich das erst in unserer Psyche nieder und manifestiert sich später als eine körperliche Fehlfunktion."
Die meisten Eindrücke verarbeiten wir un- und vorbewusst und inntuitiv, und dies auch ganz effizient. Nur einen kleinen Teil der Eindrücke, Erlebnisse verarbeiten wir bewusst mit unserem Denken.
Zum Thema sich ändern:
Ich gebe Deiner Freundin recht in dem Sinne, dass es sehr wenig Menschen gibt, die sich tiefgreifend in ihrem Kern gegenüber den Anlagen der Jugend/Kindheit ändern. Aber es gibt sie... und es gibt nur einen Grund, sich tatsächlich zu ändern: Du hälst es echt nicht mehr aus. (Sagt ein befreundeter Psychologe)
Im Lauf von 7 Jahren werden fast alle unserer Zellen komplett ausgetauscht und mit jeder Erneuerung kann damit auch eine neue Botschaft/Signatur in den Körper reinkommen. D.h. es sind Änderungsprozesse mögllich, aber tiefgreifende brauchen einfach viel Zeit. ... Letztendlich läuft alles drauf hinaus mit jedem Atemzug neu zu entscheiden: entweder komplett Ausatmen, Vertrauen, d.h. das Leben-Bejahen und sich neu wieder füllen lassen vom gereinigtem Atem, den Segen der Erde empfangen oder eben nicht ganz, das ist in jedem Atemzug die Entscheidung.
Mir gefällt in diesem Zusammenhang das Bild der 7: Sieg der kleinen Schritte.
Letztendlich muss und kann ich dementsprechend eine (Selbst-)Heilung auch nicht "erkämpfen" sondern das Handauflegen ist vielmehr eine Einladung an das System, sich zu erinnern, wie die perfekte Blaupause klingt und sich darauf "einzuschwingen"... und mein Job ist dabei vor allem loszulassen, aus dem Weg zu gehen, so dass die Heilung, die gerade dran ist, geschehen kann.
AnnSophie.
Leben ist. Weisheit und Liebe verbinden, was Angst und Dummheit trennt.
Ama Walter
- Moniermotte
- Member

- Beiträge: 43
- Registriert: 14. Dezember 2013, 21:19
- Wohnort: Leipzig
Re: Harmonisieren/Öffnen
Ja, das stimmt, liebe AnnSophie, viele Verarbeitungsprozesse laufen in uns ab. Das passt gut zum außergewöhnlichen "Bauplan" nach dem wir "gebaut" sind. Wir träumen, wir vergessen... Und das ist auch gut so.
Und auch das, was dein Freund sagt, sehe ich ähnlich. Meine Freundin sagt zwar, der Mensch ändere sich nicht wirklich, aber sie meint das ja bezogen auf die Anlagen eines Menschen, nicht bezogen auf den Menschen generell. Für mich gab es die gravierendsten Veränderungen in Krisen. Und da ist tatsächlich so ein Punkt gewesen, wo bedingt durch äußerlichen Anstoß oder durch einen inneren Drang eine Veränderung der nächste unvermeidbare Schritt - für mich - war. Und vielleicht war es tatsächlich so eine Art Häutung, der Atem, die Revolution..., aber immer ein Neuanfang. Auch die kleinen Schritte stimmen, aber meist sind das solche Wendepunkte gewesen, wo es einen großen Schritt am Anfang brauchte. Danach kamen meist erst die kleinen. Aber vielleicht scheint mir das auch nur so. Vielleicht waren da auch schon im Vorfeld viele kleine, die ich im Nachhinein nicht mehr erinnere. Der große ist einfach präsenter.
Ist das Kämpfen das Thema? Im Grunde finde ich es gut und wichtig. Ohne das Kämpfen gibt es keine Bewegung. Das verkrampfte Kämpfen, Kampf um Kampfeswillen ist es. Oder? Kampf heißt ja auch, sich mit sich auseinandersetzen zu wollen. Freiwillig tut man das ja nicht immer gern. Das kostet Überwindung und manchmal schmerzt es. Kampf, um es anzugehen und dann Loslassen können?
Ich danke dir und grüße dich lieb,
Petra
Und auch das, was dein Freund sagt, sehe ich ähnlich. Meine Freundin sagt zwar, der Mensch ändere sich nicht wirklich, aber sie meint das ja bezogen auf die Anlagen eines Menschen, nicht bezogen auf den Menschen generell. Für mich gab es die gravierendsten Veränderungen in Krisen. Und da ist tatsächlich so ein Punkt gewesen, wo bedingt durch äußerlichen Anstoß oder durch einen inneren Drang eine Veränderung der nächste unvermeidbare Schritt - für mich - war. Und vielleicht war es tatsächlich so eine Art Häutung, der Atem, die Revolution..., aber immer ein Neuanfang. Auch die kleinen Schritte stimmen, aber meist sind das solche Wendepunkte gewesen, wo es einen großen Schritt am Anfang brauchte. Danach kamen meist erst die kleinen. Aber vielleicht scheint mir das auch nur so. Vielleicht waren da auch schon im Vorfeld viele kleine, die ich im Nachhinein nicht mehr erinnere. Der große ist einfach präsenter.
Ist das Kämpfen das Thema? Im Grunde finde ich es gut und wichtig. Ohne das Kämpfen gibt es keine Bewegung. Das verkrampfte Kämpfen, Kampf um Kampfeswillen ist es. Oder? Kampf heißt ja auch, sich mit sich auseinandersetzen zu wollen. Freiwillig tut man das ja nicht immer gern. Das kostet Überwindung und manchmal schmerzt es. Kampf, um es anzugehen und dann Loslassen können?
Ich danke dir und grüße dich lieb,
Petra
Rudern zwei ein Boot, der eine kundig der Sterne,//der andere kundig der Stürme,//wird der eine//führn durch die Sterne,//wird der andere//führn durch die Stürme,//und am Ende, ganz am Ende//wird das Meer in der Erinnerung blau sein. Reiner Kunze